Deliverability Beratung

Herstellerunabhängige Beratung zur E-Mail-Zustellbarkeit

E-Mails landen im Spam, Öffnungsraten sinken, Postmaster-Tools schlagen Alarm – und oft bleibt unklar, woran es wirklich liegt. Wir schauen uns die Zustellbarkeit an. Unabhängig vom eingesetzten Versandsystem.

Die Ursache liegt selten dort, wo man zuerst hinschaut.

Eine sinkende Zustellrate hat fast nie eine einzige Ursache. Mal ist es eine veraltete SPF-Freigabe, mal ein DKIM-Key, der nie rotiert wurde, mal eine Domain-Reputation, die sich über Monate unbemerkt verschlechtert hat, mal einfach eine Liste voller inaktiver Adressen. Die meisten Anbieter analysieren dabei nur das, was auf ihrer eigenen Plattform sichtbar ist. Wir schauen auf das Gesamtbild: DNS, Authentifizierung, Versandverhalten, Content, Listenqualität – und darauf, was die großen Postfach-Anbieter aktuell tatsächlich verlangen.

Offen. Herstellerunabhängig.
Ohne Denkverbot.

Wir betreiben selbst E-Mail-Gateways und wissen deshalb, wie Zustellbarkeit technisch funktioniert. Diese Erfahrung fließt in jede Analyse ein, unabhängig vom eingesetzten Versandsystem. Analysiert werden Domain, Setup und Versand so, wie sie sind. Liegt die Lösung in einer DNS-Korrektur, einer Änderung am bestehenden ESP oder einer aufgeräumten Empfängerliste, wird genau das empfohlen.

Herstellerunabhängig

Die Analyse gilt der jeweiligen Domain und dem Versand.

Transparent

Diagnose, Rohdaten und Begründung liegen offen, nicht nur eine Ampel.

Von Menschen eingeordnet

Ein Berater sieht sich jedes Ergebnis persönlich an, bevor die Rückmeldung hinausgeht.

Deliverability Beratung

Der schnellste Weg zur ersten Diagnose: eine einzelne E-Mail.

Eine E-Mail (EML, HTML, etc.) genügt – direkt aus Outlook, Gmail, Apple Mail oder einem beliebigen anderen Client. Diese eine Datei verrät bereits sehr viel: den kompletten Zustellweg, die Authentifizierungskette, technische Auffälligkeiten im Versand.

1. Hochladen

Die E-Mail-Datei wird über das Formular auf dieser Seite hochgeladen. Verschlüsselt, vertraulich, DSGVO-konform.

2. Automatisierte Vorprüfung

Das System liest die Header aus: SPF-, DKIM- und DMARC-Ergebnis und Alignment, Absender- und Routing-Informationen, Auffälligkeiten in der Zustellkette.

3. Menschlicher Blick

Ein Deliverability-Consultant sieht sich das Ergebnis an und ordnet es in den Kontext von Branche und Versandvolumen ein. Kein automatisch generierter Score ohne Zusammenhang.

4. Rückmeldung

Am Ende steht eine nachvollziehbare Einschätzung mit konkreten, priorisierten Handlungsempfehlungen per E-Mail.

Hinweis Datenschutz:

Die E-Mail-Datei kann personenbezogene Daten enthalten (Absender, Empfänger, Inhalte). Verwendet wird sie ausschließlich zur Analyse; sie wird vertraulich behandelt und nach Abschluss der Beratung gelöscht.

Worauf wir wirklich schauen.

In unseren ausführlichen Deliverability-Audits gehen wir weiter. Neben der rein technischen Prüfung sind Themen wie Reputation und Listenqualität entscheidend für die Zustellung.

Authentifizierung

SPF, DKIM, DMARC (inkl. Policy-Grad: none/quarantine/reject) und BIMI. DNS-Fehler wie zu viele SPF-Lookups, abgelaufene oder nicht rotierte DKIM-Keys, fehlendes Alignment zwischen From-Domain und Signatur.

Reputation & Blocklisten

Domain- und IP-Reputation, Einträge bei Spamhaus, SORBS, Barracuda, UCEPROTECT & Co., Auswertung von Google Postmaster Tools und Microsoft SNDS.

Versandverhalten

Unregelmäßige Sendevolumen, fehlendes oder falsches IP-/Domain-Warm-up, inkonsistente Absenderidentität (From-Name, From-Adresse, Reply-to).

Listenqualität

Bounce-Raten, Spamtraps, Karteileichen, Rollen-Postfächer (info@, sales@) im Marketing-Verteiler, Engagement-Verläufe.

Content & technische Zustellsignale

One-Click-Unsubscribe (List-Unsubscribe-Header, RFC 8058), TLS-Verschlüsselung im Versandweg, Spam-Trigger in Betreff und Inhalt, Text-Bild-Verhältnis.

Bulk-Sender-Anforderungen 2026

Abgleich mit den aktuellen Vorgaben von Google, Yahoo und Microsoft: verpflichtende Authentifizierung, Beschwerderaten unter 0,3 % (Ziel unter 0,1 %), verpflichtendes One-Click-Unsubscribe, Bearbeitung von Abmeldungen innerhalb von 2 Tagen.

Deliverability Beratung

Ablauf der Beratung

1. Erstcheck

E-Mail-Upload, automatisierte Vorprüfung, erste persönliche Einschätzung.

2. Tiefenanalyse

Bei Bedarf vollständiger Blick auf DNS, Versandinfrastruktur, Listenqualität und Postmaster-Daten des eingesetzten Anbieters.

3. Maßnahmenplan

Konkrete, priorisierte Schritte: was zuerst, was danach, mit welcher erwarteten Wirkung.

4. Begleitung

Auf Wunsch Unterstützung bei der Umsetzung inklusive erneuter Prüfung nach den Änderungen.

Für wen ist dieses Angebot gedacht?

  • Unternehmen, deren Zustellraten ohne erkennbaren Grund sinken
  • IT- und Marketing-Teams, die eine zweite, unabhängige Meinung zu ihrem bestehenden Setup wollen
  • Unternehmen vor einem ESP-Wechsel, die Reputationsaltlasten vorher klären wollen
  • Ausdrücklich auch: Unternehmen, die kein Martrexo-Kunde sind und es auch nicht werden müssen

Vertrauen,
das über Jahre gewachsen ist

CSA-zertifiziert

Whitelisting auf der Certified IP List.

M3AAWG-Mitglied

Aktiv in der weltweiten Allianz gegen Spam und Missbrauch.

BSI Hall of Fame

Gold-Status im E-Mail-Sicherheitsjahr.

DSGVO-Hosting in Deutschland

Echter menschlicher Support, keine Callcenter.

FAQ

Muss ich Martrexo-Kunde sein?

Nein. Die Beratung gilt der jeweiligen Domain und dem Versand, unabhängig vom System dahinter.

Was passiert mit der hochgeladenen E-Mail?

Verarbeitet wird sie ausschließlich zur Analyse und DSGVO-konform; nach Abschluss der Beratung wird sie gelöscht.

Ist die Erstanalyse wirklich kostenlos?

Ja. Die Ersteinschätzung auf Basis der eingereichten E-Mail ist kostenlos und unverbindlich.

Was, wenn das Problem gar nicht technisch ist?

Dann sagen wir das. Manchmal liegt die Ursache in der Listenqualität oder im Content, nicht in der Technik; auch das ordnen wir ein.

Latenz, Reputation, Blocklist-Signale

Zustell-Latenz, Re­pu­ta­ti­ons­ver­lauf und Blocklist-Signale laufen als kontinuierliche Telemetrie mit – live im Frontend statt Grep über Logserver.

Bereit für eine ehrliche Diagnose?

Eine E-Mail genügt für den ersten Blick.